Jul 11

Die GRÜNEN im Landtag freuen sich über die deutlichen Zuwächse in Hessen beim sozialen Wohnungsbau. Aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Bundesregierung geht hervor, dass in Hessen im Jahr 2016 zusätzliche 2.222 geförderte Mietwohnungen gebaut wurden, ein Anstieg der neu gebauten Sozialwohnungen gegenüber 2015 von 203 Prozent. „Hessen gehört zu den Spitzenreitern beim Bau geförderter Mietwohnungen“, erklärt Martina Feldmayer, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Damit liegt Hessen bei der Zahl neu gebauter geförderter Wohnungen mit den großen und bevölkerungsreichen Länden Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie den Großstädten Berlin und Hamburg in der Spitzengruppe.“

„Wir geben in Hessen Rekordbeträge für den sozialen Wohnungsbau aus“, erläutert Feldmayer. „Möglich wird das, weil wir die Kompensationsmittel, die der Bund zur Verfügung stellt, wie versprochen ausschließlich für den sozialen Wohnungsbau ausgeben. Das handhaben die wenigsten Bundesländer so; wir sehen es aber als Verpflichtung an, hier zu investieren – denn Wohnraum darf nicht zum Luxusgut werden.“

Zusätzlich zu den Bundesmitteln in Höhe von 59,56 Millionen Euro im Jahr 2016 stellte die Landesregierung 182,93 Millionen Euro zur Verfügung. Bis zum Ende der Legislaturperiode steht in Hessen insgesamt die Rekordsumme von 1,2 Milliarden Euro für den Bau bezahlbarer Wohnungen zur Verfügung. „Immer mehr Menschen ziehen in die Ballungsgebiete, wo die Wohnungsmarktsituation sowieso schon angespannt ist. Insbesondere hier schaffen wir bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen. Und gerade in den Hochschulstädten legen wir auch einen Schwerpunkt auf erschwingliche Wohnungen für Studierende. Es ist gut, dass die Landesregierung mit Wohnungsbauministerin Priska Hinz hier entschlossen handelt. Der Wohnungsbericht der Bundesregierung zeigt, dass es in die richtige Richtung geht – auch wenn wir noch nicht am Ziel sind. Wir bleiben dran.“

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