Die Grünen im Römer sehen sich mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Wiesbaden, das der Klage einer Anwohnerin zur Einführung der Umweltzone stattgegeben hat, in ihrer Forderung nach Einführung einer regionalen Umweltzone bestätigt.
“Hier zeigt sich, dass die Blockadehaltung der Hessischen Landesregierung bei den Umweltzonen nicht aufgeht und auf die Dauer nicht haltbar ist. Die Kommunen brauchen wirksame Maßnahmen, um die Einhaltung der in der EU geltenden Grenzwerte auch einhalten zu können. Die Luft wird eben nicht mit gutem Zureden besser. Daher hat das Verwaltungsgericht in Wiesbaden auch festgestellt, dass die Umweltzone die wirksamste Maßnahme zur Einhaltung der Grenzwerte ist”, so Martina Feldmayer umweltpolitische Sprecherin der Grünen in Frankfurt. “Dies sollten übrigens auch die Kritiker der Umweltzone in Frankfurt endlich zur Kenntnis nehmen.”
Die Grünen fordern nun von der Hessischen Landesregierung, endlich eine regionale Umweltzone, wie es Beschlusslage im Frankfurter Stadtparlament ist, nicht mehr zu verhindern.
“Um so größer die Umweltzone ist, um so besser ist die Reduzierung der Luftschadstoffe. Gerade das leicht flüchtige Stickstoffdioxid macht ja nicht an Stadtgrenzen halt, und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, die eigentlich auch für das von der FDP geführte Verkehrs- und Wirtschaftsministerium oberste Priorität haben müsste, könnte mit einer wie von CDU und Grünen in Frankfurt geforderten regionalen Umweltzone noch besser geschützt werden. Das würde auch den Bürgerinnen und Bürgern in Frankfurt helfen”, so Feldmayer abschließend.





