Feb 27

Martina Feldmayer,  verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen im Hessischen Landtag, fordert eine umfassende Aufklärung von den Aufsichtsbehörden zu den Behauptungen der Tierschutzorganisation PETA , dass es gravierende Hygienemängel in einer Schnellrestaurant-Filiale in der B-Ebene der Hauptwache gebe.

„Sollten die Behauptungen von PETA stimmen, muss umgehend gehandelt und eingeschritten werden.  Dieser Fall weist einmal wieder auf das ungelöste Problem der Kontrollen von lebensmittelverarbeitenden Betrieben hin.  Hierfür gibt es einfach zu wenig Personal, das dadurch nicht in der Lage ist regelmäßig alle Betriebe zu kontrollieren“, so Feldmayer.

Bei neun Lebensmittelkontrolleuren, die Tausende Betriebe überwachen sollen,  ist eine effektive Überwachung  nach Ansicht von Feldmayer unmöglich. Hier zeigt sich einmal wieder, dass die Verlagerung dieser Aufgabe vom Land auf die Kommunen eine Fehlentscheidung war.

„Die Kommunalisierung der Lebensmittelkontrolle darf nicht zu Lasten der Verbrauchersicherheit gehen. Das Land muss hier seiner Verantwortung gerecht werden und dafür sorgen, dass hierfür mehr Personal bereit gestellt werden kann“, so Feldmayer weiter. 

Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wäre es nach Meinung von Feldmayer hilfreich, wenn endlich, wie von den Hessischen Grünen gefordert, ein „Hygienepass“ am Eingang der lebensmittelverarbeitenden Betriebe Aufschluss geben würde über die bereits durchgeführten Hygienekontrollen und ihre Ergebnisse. ”Dies schafft Transparenz und belohnt die, die hygienisch einwandfrei arbeiten.  Aber auch das ist nur mit mehr personellen Mitteln zu bewerkstelligen”, so Feldmayer.

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