Die Stadt Frankfurt soll im Jahre 2011 an der Klimaschutzaktion “Earth Hour” teilnehmen, und am 26. März 2011 für eine Stunde das Licht öffentlicher Gebäude und die Beleuchtung bekannter Frankfurter Sehenswürdigkeiten ausschalten. Dies fordern die Grünen im Römer in einem Antrag. Zudem wird der Magistrat aufgefordert, auf Beteiligungsunternehmen der Stadt einzuwirken, sich der “Earth Hour” anzuschließen und Firmen und Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger für die Aktion zu gewinnen.
“Earth Hour, eine von der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) initiierte Klimaschutzaktion wurde im Jahre 2007 in Sidney ins Leben gerufen. Tausende Städte weltweit und Millionen von Menschen beteiligen sich inzwischen jedes Jahr an der größten freiwilligen globalen Aktion, um dem Klimaschutz ihre Stimme zu geben”, so Martina Feldmayer, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Römer. “Neben der konsequenten Klimaschutzpolitik, die in Frankfurt seit Jahren betrieben wird, ist es auch wichtig mit symbolischen Aktionen auf das Thema aufmerksam zu machen.”
“Wenn ab 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht am Römer, am Dom, an der Alten Oper, am Mainufer, am Messeturm und an vielen Bankentürmen ausgeht, sendet auch Frankfurt ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und Energiesparen. Ein solcher Appell ist umso wichtiger, als viele Regierungen nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen in den Rückwärtsgang schalten. Mit der Beteiligung an der “Earth Hour” geben Städte, Institutionen, Unternehmen sowie Bürger und Bürgerinnen ein klares Votum für mehr Klimaschutz ab. Durch das Mitwirken der Stadt Frankfurt zeigt sie ihr klimapolitisches Engagement und nutzt die lichtfreie Stunde, um das Bewusstsein für Energieeffizienz und den Klimawandel zu schärfen”, so Feldmayer abschließend.





