Nov 13

Schon lange warnen Experten vor einem starken Rückgang der Insektenzahlen und den dramatischen Konsequenzen für unsere Ökosysteme. Die Folgen des Insektensterbens sind auch für uns Menschen kaum absehbar. Wildpflanzen und Kulturpflanzen wie Apfel- und Birnbäume sind davon abhängig, dass Insekten sie bestäuben, und ein Großteil der Vögel ernährt sich von Insekten. Jetzt hat eine Langzeit-Untersuchung der Universität Nimwegen in deutschen Schutzgebieten gezeigt: Mehr als drei Viertel der Insekten in diesen Gebieten sind im Zeitraum von 1989 bis 2016 verschwunden.

Was sind mögliche Ursachen dieses Insektenschwunds? Und was kann getan werden, damit es in Zukunft noch in Feld und Flur summt und brummt? Zu einer Diskussion dieser und weiterer Fragen lädt die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag zur Veranstaltung „Studie zum Insektenschwund – was tun damit es in Zukunft noch in Feld und Flur summt und brummt?“ am Montag, 20. November 2017 um 19:00 Uhr im Café und Restaurant Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt.

Das Grußwort spricht Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Umweltministerium. Martina Feldmayer, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, moderiert die Veranstaltung. Ihre Gesprächspartner auf dem Podium sind:

  • Prof. Bernd Grünewald, Leiter des Instituts für Bienenkunde Oberursel der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt/M.
  • Dr. Katrin Jurisch vom Kreisverband Frankfurt/M. des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
  • Maik Sommerhage, Referent für Schutzgebietsbetreuung und Vogelschutz des Naturschutzbunds Deutschland

Bei der anschließenden Diskussionsrunde können die Zuhörerinnen und Zuhörer ihre Sicht einbringen und Fragen stellen.

Comments are closed.