Mrz 01

Aus Sicht der GRÜNEN im Landtag sind Angriffe auf Rettungskräfte inakzeptabel und müssen gesellschaftlich geächtet werden. „Wir begrüßen es, dass alle Fraktionen des Hessischen Landtages am vergangenen Wochenende an der Seite der Rettungskräfte gegen verbale und tätliche Angriffe demonstriert haben. Das war wichtig, denn es zeigt, dass der Landtag hinter allen steht, die täglich für das Leben, die Gesundheit und die Sicherheit der Menschen im Einsatz sind“, bekräftigt Martina Feldmayer, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die die Rettungskräfte am Wochenende in Frankfurt bei ihrer Kundgebung unterstützt hatte, aus Anlass einer Aktuellen Stunde im Landtag.

„Wir verurteilen Attacken auf Rettungskräfte auf das Schärfste. Wer Notärztinnen und -ärzte, Sanitäterinnen und Sanitäter, Feuerwehrleute oder die Polizei angreift, greift unserer Gemeinwesen an. Das ist nicht akzeptabel, das müssen wir alle gemeinsam gesellschaftlich ächten“, so Feldmayer. „Wir erwarten von den Einsatzkräften, dass sie sich in gefährliche Situationen begeben, dass sie jedem ohne Unterschied helfen – darauf wollen und müssen wir uns alle verlassen können. Umgekehrt müssen sich aber auch die Rettungskräfte darauf verlassen können, dass sie respektiert werden und dass sie ohne Angst vor Angriffen ihre Arbeit tun können.“

„Im Rahmen der Offensive für mehr Respekt hat Hessen auch gezeigt, dass es an der Seite der Rettungskräfte steht. Mit präventiven Programmen, mit Demokratiebildung und der Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements, aber auch mit Schritten zum Schutz der Einsatzkräfte wie den Bodycams der Polizei unterstützen wir die Rettungs- und Einsatzkräfte. Es reicht aber nicht, wenn wir Politiker das tun. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens, der Angriffe auf Rettungskräfte verurteilt und ächtet. Wir müssen das Klima ändern, in dem solche Respektlosigkeit, solche Aggression wurzelt. Dazu kann jeder und jede beitragen. Wir appellieren an alle, die Helfer in der Not zu unterstützen. Denn sie haben unser aller Respekt verdient und wir sind ihnen dankbar für ihren Einsatz.“

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