NOVELLE DER HESSISCHEN BAUORDNUNG DARF KLIMASCHUTZANSTRENGUNGEN IN FRANKFURT NICHT GEFÄHRDEN
“Wir haben in Frankfurt am Main einen ehrgeizigen Klimaschutzmaßnahmenplan beschlossen. Darin enthalten sind unter anderem der Ausbau der Fernwärmeversorgung und der Ausbau der Nahwärmeversorgung. All dies steht auf dem Spiel, wenn die Novelle der Hessischen Bauordnung (HBO) in der jetzigen Form beschlossen werden sollte”, so Martina Feldmayer, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.
In Frankfurt werden durch die Nah- und Fernwärmeversorgung etliche Tonnen CO2 eingespart. Die Kombination von Strom- und Wärmeerzeugung ist hoch effizient. Gegenüber einem herkömmlichen Kraftwerk werden bei der Kraft-Wärme-Kopplung 25 Prozent weniger CO2-Emissionen frei gesetzt. Bisher können Kommunen per Satzung eine klimafreundliche Wärmeversorgung wie Nah- oder Fernwärme in Baugebieten wie auf dem Riedberg verbindlich festlegen. Dies wäre nach der von der Hessischen Landesregierung geplanten Novellierung der Hessischen Bauordnung nicht mehr möglich.
“Wer, wie die Landesregierung, Veranstaltungen wie die 1. Hessische Kinder-Klimakonferenz organisiert und für die Kampagne “Hessen nachhaltig” wirbt, muss den schönen Worten auch Taten folgen lassen und die Kommunen beim Klimaschutz unterstützen, anstatt ihnen Steine in den Weg zu legen”, so Feldmayer. “Die Novelle darf die Klimaschutzanstrengungen der Kommunen in Hessen nicht gefährden.”




